Sieht Aus Wie Nagelpilz Ist Aber Keiner?
Nagelpilz und Nagelpsoriasis können gleichzeitig auftreten – Onychomykose ist der medizinische Begriff für Nagelpilz.13 bis 47 % der Menschen mit Schuppenflechte sind zusätzlich von Nagelpilz betroffen, berichten die Forscher. Darüber, ob durch die Psoriasis ein erhöhtes Risiko für Nagelpilz besteht, ist sich die Wissenschaft nicht einig.

Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass Nagelpilz eine bestehende Nagelpsoriasis verstärken kann. Die Behandlung einer Nagelpilzinfektion bei Schuppenflechte kann daher auch dazu beitragen, eine Verschlechterung der Nagelpsoriasis zu verhindern. Da beide Nagelerkrankungen ähnliche Symptome haben können, ist die Unterscheidung nicht immer einfach.

In beiden Fällen kann es zu weißlichen oder gelblichen Verfärbungen der Nägel kommen. Auch eine Verdickung oder Ablösung der Nagelplatte ist sowohl bei Nagelpsoriasis als auch bei Nagelpilz möglich. Eine Diagnose durch Beurteilung des Aussehens allein ist demnach nicht immer möglich.

Was kann es sein wenn es kein Nagelpilz ist?

Nur selten ist die Nagelpsoriasis eine eigenständige Erkrankung. In diesen seltenen Fällen fehlen die durch eine Psoriasis verursachten Auffälligkeiten an anderen Körperstellen, die auf das Vorliegen einer Schuppenflechte am Nagel hindeuten könnten. Darum besteht eine erhöhte Verwechslungsgefahr mit Nagelpilz.

Wie kann ich testen ob ich Nagelpilz habe?

Nagelpilz erkennen und behandeln Bei Nagelpilz, auch Onychomykose (von Onycho = Nagel, Mykose = Pilzerkrankung) genannt, handelt es sich um eine Pilzinfektion der Nägel. Nagelpilz lässt sich daran erkennen, dass der erkrankte Nagel an Glanz verliert und eine weiße, gelbe oder braune Verfärbung aufweist.

  • Der Nagel verdickt sich zudem häufig oder wird brüchig.
  • Oft beginnt die Infektion am vorderen Nagelrand und setzt sich in Richtung der Nagelplatte fort.
  • Nagelpilz wird zumeist durch Fadenpilze hervorgerufen, in seltenen Fällen auch durch Hefe- oder Schimmelpilze.
  • Die Erreger dringen über den freien Nagelrand in das Nagelbett ein und heben dort die Nagelplatte an.

In Folge dessen kommt es zur typischen weißgelblichen Verfärbung der Nageloberfläche. Kleine Hautverletzungen im Bereich des Nagels, welche beispielsweise beim Sport entstanden sind, können die Infektion begünstigen. Eine vorangegangene Fußpilzerkrankung erhöht ebenfalls die Anfälligkeit zur Nagelpilzerkrankung.

  1. Nagelpilzerkrankungen sollten auf jeden Fall behandelt werden, da diese nicht von selbst heilen und die noch gesunden Nägel anstecken können.
  2. Darüber hinaus ist Nagelpilz auch auf Ihre Mitmenschen und insbesondere Familienmitglieder übertragbar.
  3. Ist ein hochwirksames Arzneimittel, das zur gezielten Behandlung von Pilzinfektionen – auf der Nageloberfläche als auch den Nagelrändern – bei bis zu 2 Nägeln eingesetzt wird.

Amorolfin Nagelkur HEUMANN ist in den Packungsgrößen 3 ml und 5 ml rezeptfrei in Ihrer Apotheke erhältlich. Beide Größen umfassen das komplette Nagelset, das zur Behandlung des Nagelpilzes benötigt wird. Tatsächlich kann Sport die Krankheit begünstigen! Denn durch den Einsatz der Füße bei Sportarten wie Fußball oder Joggen drohen kleine Verletzungen, die es dem Erreger leichter machen sich einzunisten.

Wie unterscheidet man Nagelpilz von Psoriasis?

Wie unterscheidet sich Nagelpsoriasis von Nagelpilz? – Bei Veränderungen oder Schmerzen im Bereich der Nägel muss es sich nicht immer um eine Nagelpsoriasis handeln. So können auch Mangelernährung oder bestimmte Medikamente der Auslöser sein. Viel häufiger führt jedoch zu den Beschwerden.

Schuppenflechte betrifft eher die Fingernägel und Nagelpilz eher die Fußnägel.Eine Pilzinfektion ist ansteckend – Schuppenflechte nicht.Der Nagel wächst beim Nagelpilz langsamer und bei der Nagelpsoriasis schneller.Tüpfelnägel sind nur für die Psoriasis typisch.Nagelpilz riecht streng. Nagelpsoriasis ist geruchlos.

Um die Krankheitsbilder voneinander abzugrenzen, nimmt der Arzt eine Nagelprobe und betrachtet diese unter dem Mikroskop. Bei einem Nagelpilz findet er Pilzsporen und -fäden (Myzelien). Zudem lassen sich bei einer Pilzinfektion aus der Nagelprobe auf speziellen Nährboden Pilze anzüchten.

Gelingt dies, sprechen Mediziner von einer positiven Pilzkultur. Das Problem : Auch Nagelpsoriasis-Patienten können unter einem Nagelpilz leiden. Sprechen Sie daher mit Ihrem behandelnden Arzt, wenn eine zusätzliche Infektion bestehen könnte. Er verschreibt Ihnen dann ein Medikament gegen den Pilz. Alternativ können Sie sich auch an unsere ZAVA Ärzte wenden.

Diese stehen Ihnen über das bei Fragen und Problemen gerne zur Verfügung.

Was kann man mit Nagelpilz verwechseln?

Zurück zur Artikelübersicht 9. Mai 2018 Nagelveränderungen können unterschiedliche Ursachen haben. Am häufigsten ist es Nagelpilz, der zu den Beschwerden führt. Doch auch Schuppenflechte kann die Finger- und Fußnägel betreffen: In mehr als 40 % der Fälle kommt es zu einer Beteiligung der Nägel.

Insbesondere Psoriasis-Arthritis ist vielfach mit Nagelveränderungen verknüpft. Nagelpilz und Nagelpsoriasis können sich ähneln und auch gleichzeitig auftreten. Wenn Sie bei sich Verfärbungen oder Verformungen der Nägel feststellen, kommt es daher darauf an, die genaue Ursache zu finden. Die lästigen Symptome können dann wirksam behandelt werden.

Eine internationale Forschergruppe aus Griechenland, den USA und Italien hat sich damit beschäftigt, in welchem Zusammenhang Nagelpsoriasis und Nagelpilz stehen. Die wichtigste Empfehlung der Wissenschaftler mit Blick auf die Schuppenflechte lautet: Ist die Behandlung einer Nagelpsoriasis nicht erfolgreich, sollte überprüft werden, ob eine Pilzerkrankung vorliegt.

Ist es immer Nagelpilz?

Nagelerkrankungen: Es muss nicht immer ein Pilz sein Von Marion Hofmann-Aßmus / Nagelerkrankungen können in ­jedem Lebensalter auftreten und ganz unterschiedliche Ursachen haben. Meist – aber nicht immer – steckt eine Pilzerkrankung ­dahinter. Auch chronische Erkrankungen, bestimmte Medikamente oder ein Nährstoffmangel können Hand- und Fußnägel zeichnen.

  1. Zahlreiche chronische Erkrankungen gehen mit Nagelveränderungen einher.
  2. Allen voran die Psoriasis: Rund 40 bis 50 Prozent aller Psoriasis-Patienten ­zeigen eine Nagelbeteiligung und bei Patienten mit Psoriasis-Arthritis beträgt der Anteil sogar 70 bis 80 Prozent (1).
  3. Typische psoriatrische Veränderungen der Nägel sind punkt- und trichterförmige Einziehungen (Tüpfel- oder Grübchennägel) sowie ein rötlicher bis gelbbrauner Fleck (psoriatischer Ölfleck).

Dabei handelt es sich um einen Psoriasisherd, der durch die Nagel­platte schimmert und sich mit dem wachsenden Nagel herausschiebt. Bitte beachten Sie Dies ist ein Beitrag aus unserem Archiv. Aktuelle Informationen zum Thema finden Sie auf unserer Themenseite, Nicht nur die Haut: Bei Psoriasis ­erkranken häufig auch die Nägel. Foto: Fotolia/ Ban Orsolic Die Nagelpsoriasis kann jedoch auch dramatischere Formen annehmen. So kommt es bei schwerem Befall zum »Krümelnagel« mit verdickter bröseliger Nagelplatte. Da die Nägel zusätzlich oft gelblich verfärbt sind, ist der Krümelnagel leicht mit einer Pilzinfektion zu verwechseln.

Zudem kann sich im Verlauf der Erkrankung die Nagelplatte teilweise oder komplett vom Nagelbett ablösen (Onycholyse) oder komplett auflösen (Onychomadese). Häufig sind mehrere Hand- und/oder Fußnägel verändert und die Betroffenen leiden unter heftigen Schmerzen. Eine leichtere Ausprägung der Nagelpsoriasis (nur teilweise veränderter Nagel) ist lokal behandelbar, etwa mit topischen Glucocorticosteroiden, Calcipotriol, Ciclosporin, Tazaroten, 5-Fluorouracil oder Dithranol (Cignolin) (2).

Der niedergelassene Dermatologe Professor Dr. Dietrich Abeck aus München empfiehlt für leichte Fälle einen Nagellack, der die Nägel mit den wichtigen Nährstoffen Kieselsäure, Methylsulfonylmethan und Hydroxypropylchitosan versorgt (Beispiel Sililevo ® ; 3).

Stärker veränderte Nägel lassen sich laut Abeck gut mit einer topisch anzuwendenden Rezeptur aus Clobetasolpropionat (0,05 Prozent), DMSO quantum satis und dem genannten Nagellack behandeln (Stammlösung laut Abeck: 19,25 mg Clobetasolpropionat in 2,2 ml DMSO; davon 0,20 ml in 3,3 ml Nagellack). Bei schweren Fällen oder falls die ­topischen Anwendungen erfolglos bleiben, kann eine systemische Therapie helfen.

Eingesetzt werden Fumarsäureester, Ciclosporin A und Acitretin. Auch Biologika wie Etanercept, Infliximab oder Adalimumab, die Psoriasis-Patienten in der Regel aufgrund starker Hauterscheinungen erhalten, verbessern zugleich die Nägel bis hin zur ­Erscheinungsfreiheit (1). Dünner brüchiger Löffelnagel bei Eisenmangelanämie Foto: Your Photo Today Nägel sind Anhangsgebilde der Haut. Sie wachsen von der Nagelwurzel aus, die als weißer Halbmond (Lunula) am proximalen Ende des Nagels sichtbar ist. Beim Wachstum verhornen die oberen Zellen der Nagelwurzel und formen dabei die Nagelplatte, die sich nach vorne in Richtung Fingerkuppe schiebt.

Die Nagelplatte liegt auf dem Nagelbett und ist mit diesem über Leisten eng verzahnt. Zahlreiche Organ- und Stoffwechselerkrankungen können diesen physiologischen Prozess stören und mehr oder weniger typische Nagelveränderungen auslösen (Tabelle 1). Charakteristisch für chronische Nierenerkrankungen sind zum Beispiel Lindsay- oder »Halb-und-halb«-Nägel mit einem weißlichem Streifen zur Hand hin und einem roten, rosafarbenen oder braunen Streifen in Richtung der Fingerspitzen (4).

Der helle Streifen entsteht aufgrund einer renalen Anämie, der dunklere Streifen durch Melanin-­Ablagerungen, die vermutlich auf ­eine erhöhte Konzentration des β-Melano­zyten-stimulierenden Hormons zurückgehen.

Krankheit Nagel-Symptom
Nierenerkrankung Lindsay-Nagel, Halb-und-halb-Nagel Muehrcke-Linien
Lebererkrankung, Mangelernährung, akute Entzündungen Muehrcke-Linien
Lungenerkrankung (Beispiel Tumoren), chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Herzerkrankung (Beispiel Endokarditis), Morbus Basedow Uhrglasnagel, Splitterblutungen
Schilddrüsenentzündung Gelbe-Fingernagel-Syndrom
Schilddrüsenüberfunktion weiße Stellen, Onycholysis, Splitterblutungen
Diabetes mellitus Milchglasnagel (Terry-Nagel), Onycholyse, Splitterblutungen
Rheumatoide Arthritis, Leberzirrhose, chronisch-ischämische Herzerkrankung, subakute bakterielle Endokarditis Splitterblutungen
Eisenmangelanämie Löffelnagel, brüchige dünne Nägel
Zinkmangel Beau-Reilsche Querfurchen
Vitamin-B 12 -Mangel Braunfärbung

Bei einer Hypoalbuminämie, zum Beispiel aufgrund von Leber- oder Nierenschäden, Mangelernährung oder akuten Entzündungen (Albuminverlust), treten häufig helle Muehrcke-­Linien auf, die quer über den Nagel verlaufen und bei Druck verschwinden (5). Verschiedene Erkrankungen verursachen sogenannte Uhrglasnägel, die wie aufgewölbte Uhrgläser aussehen und meist sekundär infolge von Trommelschlegelfingern entstehen. Eine Nagelmykose ist meist eine ­Blickdiagnose. Manche ­Erkrankungen ­sehen aber nur so aus. Foto: Fotolia/ Narin Nonthamand Schilddrüsenerkrankungen können sich ebenfalls an den Nägeln zeigen. So kann eine Schilddrüsenentzündung vom Gelbe-Fingernägel-Syndrom begleitet werden, während bei einer Schilddrüsenüberfunktion punkt-, strich- oder fleckenförmige weiße ­Nagelstellen oder eine Onycholyse auftreten kann (1).

Für Patienten mit Diabetes mellitus sind Milchglasnägel (Terry-Nägel), Onycholyse und Splitterblutungen (stich- oder streifenförmige braune Verfärbung der Nagelplatte) beschrieben (7). Eine Eisenmangelanämie macht sich durch dünne brüchige und eingesunkene Nägel (Löffelnagel) bemerkbar. Bei einem Zinkmangel zeigen sich sogenannte Beau-Reilsche-Querfurchen, während Vitamin-B 12 -Mangel in einer Braunfärbung resultiert (7).

Falls die zugrunde liegende Erkrankung (noch) nicht bekannt ist, sollte der Apotheker dem Kunden dringend zum Arztbesuch raten. Eine spezifische Therapie für betroffene Nägel gibt es in der Regel nicht. Medikamente als Auslöser Bei einer Nagelpilzinfektion verfärben sich die Nägel teilweise oder ganz weißlich-gelblich bis braun-rötlich und weisen eine brüchig-bröselige Konsistenz auf.

Ohne Behandlung breitet sich der Befall auf den gesamten Nagel oder auf weitere Nägel aus und kann diese vollständig zerstören. Der Nagelexperte Professor Dr. Hans-Jürgen Tietz, Leiter des Instituts für Pilzkrankheiten und Mikrobiologie in Berlin, verweist in seinen Vorträgen darauf, wie sehr sich Medikamenten-induzierte Nagelerkrankungen und Pilzinfektionen gleichen können (3).

So verursachen alle Blutdrucksenker, zum Beispiel Betablocker, ACE-Hemmer und AT1-Antagonisten, teilweise sehr ähn­liche weißliche Nagelveränderungen (Tabelle 2). Dieser »weiße Nagel« – meist ein einzelner großer Nagel – ist möglicherweise eine Sonderform der Nagelpsoriasis (14).

Arzneistoffe und -gruppen Nagelveränderung
Betablocker, ACE-Hemmer, AT 1 -Antagonisten »weißer Nagel«
Penicillamin Yellow-Nail-Syndrom
Tetracycline Onycholyse
Vitamin-A-Überdosierung weiche brüchige Nägel
Zytostatika Onycholyse, dünne brüchige Nägel
Phenolphthalein-haltige Laxanzien Purpurverfärbung der Nägel
Immunsuppressiva, Chemotherapeutika Beau-Reilsche-Querfurchen proximale Onycholyse

Beau-Reilsche Querfurchen treten bei manchen Menschen bei einer ­Therapie mit Immunsuppressiva oder Chemotherapeutika auf (7). Zudem können diese Medikamente – durch Schädigung der Nagelmatrix – zu einer schmerzlosen nicht-entzündlichen proximalen Ablösung der Nagelplatte (Onychomadese) führen (8).

Leicht mit Mykosen zu verwechseln sind auch angeborene Veränderungen wie Holz-, Krallen- oder Gletschernägel. Im Gegensatz zum Pilznagel sind diese Nägel jedoch sehr hart, nicht bröselig und weich (9). Relativ harmlos ist ein Hämatom, das nach einem Trauma entsteht und dunkel durch die Nagelplatte scheint.

Meist entsteht ein länglicher dunkler Strich, der mit dem Nagel herauswächst. Dagegen ist eine bleibende Dunkelfärbung, die nicht herauswächst, ein Alarmzeichen für ein malignes Melanom unter dem Nagel. Dieses wird häufig begleitet von einer dunklen Pigmentierung um den Nagel herum: das Hutchinson-Zeichen (1).

Der am meisten verbreitete Erreger von Nagelpilzinfektionen ist der Fadenpilz Trichophyton (T.) rubrum (im Bild). Er zählt zu den Dermatophyten, zu denen neben Trichophyton auch Microsporum und Epidermophyton als relevante Krankheitserreger gehören. Hefepilze und Schimmelpilze können ebenfalls eine Onychomykose verursachen.

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Zunehmend treten als Verursacher auch Exoten auf, etwa T. soudanense, ein Erreger, über den in älteren Lehrbüchern steht, dass er nur 10 Grad nördlich und südlich des Äquators vorkomme (3). Bakterielle Übeltäter Ausgehend von einer bakteriellen Nagelbettentzündung können Bakterien wie Staphylococcus aureus oder Streptokokken auch den Nagel infizieren (7).

  • Die meisten bakteriellen Nagelinfektionen werden jedoch durch Pseudomonas aeruginosa ausgelöst.
  • Das charakteristische Zeichen einer solchen Infektion ist die Grünfärbung des Nagels.
  • Die Therapie entspricht der einer Pilzinfektion.
  • Besondere Bedeutung hat dies zum Beispiel für Pflegekräfte wie Krankenschwestern: Mit einer Pseudomonas-Infektion dürfen sie keinesfalls im Krankenhaus arbeiten, zumal diese Bakterien oft multiresistent sind.

Infektionen mit Pseudomonaden und Pilzen können durchaus zeitgleich auftreten. Besonders anfällig für bakterielle Nagelinfektionen sind Menschen mit Diabetes mellitus, Psoriasis oder Immunsupprimierte. Außerdem Personen, deren Hände berufsmäßig viel mit Wasser in Kontakt kommen oder häufig kleinere Traumata erleiden. Eine Form der Prävention: Sportschuhe häufig wechseln und zwischendurch mal barfuß gehen Foto: Fotolia/Natalya Glinskaya Etwa die Hälfte der Nagelerkrankungen geht auf Infektionen zurück, wobei insbesondere die Pilzinfektionen (Onychomykose) dominieren.

  1. Etwa 14 bis 18 Prozent der gesamten Bevölkerung leiden unter einer Pilzinfektion des Nagels, ab dem 65.
  2. Lebensjahr ist sogar jeder Zweite betroffen (10).
  3. Ein Grund dafür: Ältere Menschen haben häufiger kalte Füße, wodurch das Immunsystem lokal geschwächt wird.
  4. Dies begünstigt das Wachstum weitverbreiteter Erreger wie des Fadenpilzes Trichophyton (T.) rubrum.

Gleiches gilt für Menschen mit Immundefekten, Diabetes oder arteriellen und venösen Durchblutungsstörungen. Verstärkt wird das Infektionsrisiko zudem durch Rauchen, Umwelteinflüsse und erbliche Prädisposition. Fußnägel sind häufiger von Nagelpilz betroffen, da sie langsamer wachsen und sich Pilze besser festsetzen können.

  1. Dazu kommt, dass die Erreger in feucht-warmer Umgebung optimale Wachstumsbedingungen finden.
  2. Daher haben beispielsweise Sportler vermehrt mit Fußpilzinfektionen zu kämpfen.
  3. Als wichtigste Infektionsquelle gelten Familienangehörige, gefolgt von öffentlichen Einrichtungen wie Pools, Schwimmbädern, Saunen oder Sporthallen (9).

Tietz zufolge kommen Pilzinfektionen in den vergangenen Jahren auch zunehmend bei Kindern vor. Häufig handelt es sich dabei um zoophile Erreger wie T. benhamiae oder T. erinacei. Infektionsquellen sind beispielsweise Meerschweinchen, Nagetiere oder wildlebende Tiere wie Igel (9). Menschen mit Diabetes mellitus sollten regelmäßig zur Fußpflege gehen. Foto: Fotolia/Monkey Business Problematisch und behandlungsbedürftig sind Mykosen nicht nur, weil sie unschöne Nagelveränderungen verursachen, ansteckend sind und sich auf den ganzen Körper ausbreiten können.

Schwer wiegt zudem, dass sie im Beruf teilweise massive Probleme bereiten. Denn wer lässt sich gerne von einem Masseur mit unansehnlich veränderten Fingernägeln behandeln oder von einer Servicekraft mit Nagelpilz das Essen servieren? Pilzsporen als Reservoir Ein wichtiges Charakteristikum von ­Nagelpilzerkrankungen ist, dass sie sehr hartnäckig sind und immer wiederkehren.

Das liegt einerseits daran, dass Pilze keine Immunogenität hervorrufen. Andererseits bilden sie Sporen aus, die es ihnen erlauben, längere »Durststrecken« zu überstehen. Generell sind zwei verschiedene Sporentypen zu unterscheiden: die Vermehrungs- und die Überlebensformen.

  • Linisch relevant sind in diesem Zusammenhang nur die Überlebensformen (Chlamydosporen), da diese es dem ­ Pilz ermöglichen, unter widrigsten Umständen zu überleben.
  • Im Gegensatz zu den Vermehrungsformen sind Chlamydosporen extrem dickwandig und sehr widerstandsfähig.
  • So können etwa die Chlamydosporen von T.

rubrum Temperaturen von -40 °C bis +80 °C schadlos überstehen (3). Entsprechend schwierig sind sie zu behandeln, zumal sie sich beim Nagelpilz gut geschützt unter der Nagelplatte befinden. Unter einer antimykotischen The­rapie, die die Chlamydosporen nicht vollständig beseitigt, überdauern die Sporen im Nagelbett und breiten sich erneut aus, sobald es die Lebensbedingungen erlauben.

Der Erfolg einer Therapie hängt also auch davon ab, wie gut die Pilzsporen bekämpft werden. Therapie erfordert Ausdauer Da insbesondere die Fußnägel langsam wachsen, zieht sich die Therapie oft lange hin. Geduld ist also erforderlich, zumal ein Nagel erst dann als geheilt gilt, wenn er vollständig gesund nachgewachsen ist.

Fingernägel schieben die beschädigten Stellen immerhin 0,5 bis 1 mm pro Woche nach vorne, Fußnägel dagegen nur etwa halb so schnell (11). Im Sommer wachsen Nägel etwas schneller, da die Haut dann in der Regel mehr Vitamin D produziert, das die Nägel für ihr Wachstum benö­tigen.

  1. Ist ein Fingernagel vollständig ­zerstört und geht verloren, kann er in etwa drei bis sechs Monaten nachwachsen, ein Fußnagel braucht doppelt so lange.
  2. Apotheker sollten die Patienten darauf hinweisen, dass es große Disziplin erfordert, einen Nagelpilzbefall vollständig auszuheilen.
  3. Denn für einen Therapieerfolg müssen die Maßnahmen über einen langen Zeitraum konsequent angewandt werden.

Marion Hofmann-Aßmus absolvierte eine Ausbildung als veterinärmedizinisch-technische Assistentin (VMTA) und studierte anschließend Biologie an der Ludwig-Maximilians-Universität, München. Promoviert wurde sie 1999 mit einer Arbeit zu molekularer Kardiologie an der Chemischen Fakultät der LMU München.

  • Dr. Marion Hofmann-Aßmus
  • Abt-Führer-Straße 9a
  • 82256 Fürstenfeldbruck

Ob eine topische Behandlung ausreicht oder eine systemische Therapie erforderlich ist, hängt davon ab, wie stark der einzelne Nagel geschädigt ist und ob mehrere Nägel befallen sind. Ist ein Nagel lediglich teilweise betroffen (bis zu 50 Prozent ohne Matrixbeteiligung), gilt die Lokaltherapie als Standard.

  • Ein Befall von mehr als der Hälfte des Nagels sowie mehr als drei betroffene Nägel erfordern zusätzlich eine Systemtherapie.
  • Die Lokaltherapie sollte in mehreren Schritten erfolgen (9).
  • Zunächst wird der infizierte Nagelanteil entfernt, indem der Patient die betroffenen Stellen abfeilt oder sie beim Arzt abfräsen lässt.

Die weitaus elegantere – und vor allem schmerzfreie – Methode besteht darin, eine Salbe mit 40-prozentigem Harnstoff und Bifonazol anzuwenden, die die befallene Nagelmasse auflöst. Die abends aufgetragene Salbe kann, mit einem Pflaster bedeckt, über Nacht einwirken.

  • Bis sich der Nagel auflöst, dauert es laut Tietz etwa eine bis zwei Wochen.
  • Durch die Hinzunahme des Antimykotikums ist die entfernte Nagelsubstanz nicht mehr infektiös, der Pilz kann sich also nicht weiter verbreiten.
  • Die Pilzsporen werden durch Bi­fonazol jedoch nicht beseitigt! Löst der Harnstoff den beschädigten Nagelanteil, bestätigt dies zugleich die Diagnose einer Mykose, da Harnstoff dies nur bewirkt, wenn es sich um eine Pilzinfektion handelt (9).

Anschließend wird der verbliebene Nagel konsequent mit einem topi­schen Antimykotikum weiterbehandelt. Dafür eignen sich Breitbandwirkstoffe wie etwa Bifonazol und Ciclopirox oder das weniger breit wirksame Amorolfin als Spray oder Nagellack. Dabei hat nur Ciclopirox eine direkte sporozide Wirkung (3).

Gemäß der Fachinformation von Amorolfin sollten Menschen mit peripherer Durch­blutungsstörung, Diabetes mellitus oder Immunsuppression den Nagellack nicht ohne ärztliche Beratung auf­tragen (12). Bei einem grünen Nagel sind lokale Antimykotika wie Ciclopirox oder Bi­fonazol laut Tietz die Therapeutika der ersten Wahl, da sie aufgrund ihres breiten Wirtsspektrums auch bakterielle Infektionen heilen (3).

Die Behandlung ist so lange fortzusetzen, bis der gesunde Nagel vollständig wiederhergestellt ist. Um eine Reinfektion zu vermeiden, empfiehlt es sich, auch die Schuhe mit einem antimykotischen Spray zu behandeln (9). Für eine zusätzliche systemische Therapie gegen Dermatophyten stehen Produkte mit den Wirkstoffen ­Terbinafin, Fluconazol oder Itraconazol zur Verfügung.

  1. Cave: Bei Patienten mit Lebererkrankungen muss der Arzt die Indikation für systemische Antimyko­tika streng stellen, da diese hepato­toxisch wirken können (7).
  2. Schimmelpilze sprechen häufig nicht auf systemische Antimykotika an.
  3. Manchmal hilft ein Therapieversuch mit Terbinafin oral, zum Beispiel bei Aspergillus-Arten (7).

Da Nagelpilz­befall oft auf der Basis eines jahrelang unbehandelten Fußpilzes entsteht, ist dieser unbedingt mitzubehandeln. Nagelpflegetipps für ­Diabetiker Um Verletzungen zu vermeiden, sollten Menschen mit Diabetes mellitus die Nägel nicht schneiden, sondern besser behutsam feilen.

  1. Das Nagelende ist gerade zu halten, damit die Ränder nicht einwachsen.
  2. Substanzen wie aggressive Nagellackentferner sind zu meiden.
  3. Das Nagelhäutchen sollte – wenn überhaupt – nur vorsichtig zurückgeschoben werden.
  4. Ratsam ist es, die Nägel mit pflegenden Cremes einzufetten.
  5. Alternativ können Diabetes-Patienten zur Fußpflege regelmäßig einen Podologen aufsuchen.

Cave: Künstliche Fingernägel sind stärker als natürliche ­Fingernägel mit Bakterien und Pilzen besiedelt (13). / Literatur

  1. Altmeyer, P., Altmeyers Enzyklopädie 2017. Die Online Enzyklopädie der Dermatologie, Venerologie, Allergologie und Umweltmedizin.
  2. Langley, R.G., et al., Treatment and management of psoriasis with nail involvement – a focus on biologic therapy. Dermatology 221 (2010) 29-42.
  3. Mykologie-Seminar: Dermatologische Kernkompetenz Nagelerkrankungen und Mykologie. Tagung Dermatologische Praxis, 19. März 2017 in Frankenthal, unterstützt von Taurus Pharma.
  4. Yang, C.S., Robinson-Bostom, L., Lindsay’s nails in chronic kidney disease. N Engl J Med 372 (2015) 1748.
  5. Gagnon, A.L., Desai, T., Dermatological ­diseases in patients with chronic kidney ­disease. J Nephropathol 2 (2013) 104-109.
  6. Haneke, E., Anatomy of the nail unit and the nail biopsy. Semin Cutan Med Surg 34 (2015) 95-100.
  7. Wollina, U., et al., Diagnostik und Therapie von Nagelerkrankungen. Dtsch Arztebl Int 113 (29-30) (2016) 509-518.
  8. Braswell, M.A., et al., Beau lines, onychomadesis, and retronychia: A unifying concept. J Am Acad Dermatol 73 (2015) 849-855.
  9. Tietz, H.-J., Onychomykose – Erfolgreiche Therapie in der täglichen Praxis. Allgemein arzt-online 19.4.2017.
  10. Abeck, D., et al., Onychomykose. Aktuelle ­Daten zu Epidemiologie, Erregerspektrum, Risikofaktoren sowie Beeinflussung der ­Lebensqualität. Dtsch Ärztebl 97 (2000) 1984-1986.
  11. Yaemsiri, S., et al., Growth rate of human fingernails and toenails in healthy American young adults. J Eur Acad Dermatol Venereol 24 (2010) 420-423.
  12. Fachinformation Amorolfin. Stand Oktober 2013.
  13. Shemer, A., et al., Onychomycosis due to artificial nails. J Eur Acad Dermatol Venereol 22 (2008) 998-1000.
  14. Tietz, H.-J., Nageldysplasie: Blutdrucksenker wechseln? Allgemeinarzt-online 18.7.2017;

: Nagelerkrankungen: Es muss nicht immer ein Pilz sein

Wie erkennt man Nagelpilz im Anfangsstadium?

Nagelpilz-Symptome im Anfangsstadium & Endstadium – Im Anfangsstadium von Nagelpilz verlieren erkrankte Nägel ihren Glanz und werden allmählich trübe und undurchsichtig, Im weiteren Verlauf der Erkrankung kann man Nagelpilz meist daran erkennen, dass sich auf dem Nagel gelbliche bis grau-bräunliche Flecken oder Streifen ausbilden.

  1. Gelbe Fingernägel und gelbe Fußnägel sind typische Symptome für einen Nagelpilz.
  2. Doch woran kann man Nagelpilz noch erkennen? Bei einigen Verläufen verdickt sich die Nagelplatte und die Nageloberfläche wird uneben,
  3. Meist beginnt der Nagel vorne am freien Nagelrand zu bröckeln und löst sich vom Nagelbett ab.

Im Endstadium der Erkrankung ist die Nagelplatte völlig vom Pilz zerfressen, Soweit sollten Sie es nicht kommen lassen, denn der Nagel erfüllt eine wichtige Schutzfunktion für die Finger- und Zehenspitzen. Das Nagelbett ist sehr empfindlich und ohne den Schutz durch den Nagel kommt es schon durch leichten Druck oder Berührungen zu Schmerzen.

Wie sieht ein leichter Nagelpilz aus?

Nagelpilz: erste Symptome erkennen – Nagelpilz ist eine Erkrankung, die meist erst sehr spät erkannt wird. Während Fußpilz sich deutlich durch Juckreiz, Rötungen, schuppende Haut, nässende Stellen oder die Bildung von Bläschen bemerkbar macht, sind die Nagelpilz-Symptome lange nur schwer zu erkennen, denn ein Nagelpilz verursacht lange keinerlei Beschwerden.

  • Die typischen Angriffsflächen für die Pilzerreger liegen an den Nagelrändern im Nagelfalz oder an der vorderen Schnittkante, dort können sich die Pilze leicht in den Nagel einnisten.
  • Dementsprechend zeigen sich die ersten Nagelpilz-Symptome in diesen Bereichen.
  • Der Nagelrand zeigt leichte weißliche oder gelbliche Verfärbungen.

Im Verlauf der Infektion breitet sich der Pilz zur Nagelmitte und in Richtung der Nagelwurzel aus. Es zeigen sich Flecken in der Nagelplatte, die weiß, gelblich oder braun-grau sein können. Je länger die Infektion besteht, desto weiter breitet der Pilz sich in der Nagelplatte und dem Nagelbett aus, am Ende befällt er auch die Nagelwurzel.

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Kann man Nagelpilz ohne Arzt behandeln?

Zur Behandlung von Nagelpilz kommen Nagellacke und Cremes zum Auftragen sowie Tabletten zum Einnehmen infrage. Lacke und Cremes sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

Wie sehen Psoriasis Nagel aus?

Diese typischen Nagelzeichen können sichtbar sein: „Tüpfelnägel’ = kleine punktförmige Einbuchtungen im Nagelbett (Einsenkungen der Nagelplatte) „Ölflecken’ = Verfärbung der Nägel, meist in rotbraun oder gelbbraun. „Krümelnägel’ = Verdickung der Matrix, dadurch gekrümmter und brüchiger Nagel.

Was ähnelt Fußpilz?

Fußpilz-Infektionen zeigen je nach Erreger und betroffener Stelle sehr unterschiedliche Beschwerden: – Im Großteil aller Fälle beginnt die Fußpilz-Infektion in den Zehenzwischenräumen, Anfangs ist Fußpilz äußerlich kaum zu erkennen. Je tiefer die Pilze in die Haut eindringen, desto stärker werden die Beschwerden.

  1. Das erste spürbare Symptom ist meist ein starker, hartnäckiger Juckreiz zwischen den Zehen,
  2. Die Haut beginnt zu nässen und einzureißen, die betroffenen Stellen schmerzen auch bei Bewegungen.
  3. Nun quillt die Haut auf und schuppt sich.
  4. Unter den weißlichen Hautschuppen ist gereiztes und entsprechend gerötetes Gewebe sichtbar.

Wird der Fußpilz nicht behandelt, lösen sich mit der Zeit immer größere Hautpartien ab. Weitere häufige Symptome sind rote Bläschen, schuppende Haut und nässende Stellen unter den aufgeplatzten Bläschen: 9 Frühstadium: 1. Symptome/Anzeichen für Fußpilz

Starker Juckreiz, besonders häufig zwischen den Zehen Rote Stellen auf der Haut, die Schuppen bilden Hautplatten, die Hornhaut ähneln, aber weicher und heller sind

Fortgeschrittenes Stadium: Wenn der Fußpilz nicht behandelt wird

Risse bilden sich, zuerst an der Hornhaut Schmerzen beim Gehen Die betroffenen Stellen der Haut fangen an zu nässen

Spätstadium: Wenn Fußpilz nicht behandelt wird

Wenn die Bläschen aufgehen, entstehen nicht nur weitere Wunden, sondern auch die Pilzsporen und weitere Erreger können sich durch die Feuchtigkeit besser verbreiten. Weitere Erkrankungen können auftreten, z.B. eine Wundrose (Erysipel), diese bildet sich meistens auch in den Zwischenräumen der Zehen, wie der Fußpilz selbst.

Wie sieht Hautpilz an den Füßen aus?

Weiße, nässende Haut zwischen den Zehen. Schuppige Haut oder kleine Einrisse (Fissuren) an den Füßen oder zwischen den Zehen. Rötungen zwischen den Zehen. Bläschenbildung auf der Fußhaut.

Welches Vitamin fehlt bei Nagelpilz?

Anwendungsgebiete: Zur Therapie nachgewiesener Mangelzustände der Vitamine B1, B6 und B12.

Was passiert wenn Nagelpilz unbehandelt bleibt?

Wenn Sie eine Nagelpilzinfektion nicht behandeln, dehnt sie sich immer weiter aus, erst über den betroffenen Nagel, später auch über die Nägel der übrigen Zehen. Die Form und die Struktur der Nägel verändern sich. Schließlich kann es dazu kommen, dass der Nagel vollständig zerstört wird und sich vom Nagelbett löst.

Wie lange dauert es bis der Nagelpilz weg ist?

Zurück Home / Nagelpilz Behandlung Nagelpilz (medizinisch: Onychomykose oder Nagelmykose) ist nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern vor allem ein medizinisches. Unbehandelt kann sich die Pilzinfektion auf benachbarte Zehen- oder Fingernägel ausweiten und auch die Haut infizieren.

Nagelpilz begünstigt die Entwicklung von Fußpilz und umgekehrt Fußpilz die Entstehung von Nagelpilz. Das Übergreifen der Pilzinfektion beruht auf der Tatsache, dass Fuß- und Nagelpilz die gleichen Erreger haben. Meistens ist ein Dermatophyt ( Trichophyton rubrum ) der Auslöser. Unser Immunsystem ist nicht in der Lage Nagelpilzinfektionen zu bekämpfen.

Darüber hinaus kann eine unbehandelte Nagelpilzerkrankung Sie im Alltag behindern. Pilzinfizierte Nägel können mit der Zeit so dick werden, dass sie sich nur noch sehr schwer schneiden lassen und aufgrund der Verformungen sogar das Tragen der Schuhe Probleme bereiten kann.

  • Um es nicht soweit kommen zu lassen, sollte eine Nagelpilzinfektion so früh wie möglich bekämpft werden.
  • Die Behandlung eines Nagelpilzes erfordert viel Geduld, denn ein erkrankter Nagel gilt erst dann als geheilt, wenn der gesunde Nagel komplett nachgewachsen ist.
  • Die durchschnittliche Wachstumsgeschwindigkeit von Nägeln liegt zwischen 0,5 und 1,2 mm pro Woche (3 mm/Monat), Fingernägel wachsen doppelt so schnell wie Fußnägel.

Dauer der Behandlung: Normalerweise dauert die vollständige Heilung der Fingernägel etwa 6 Monate, die der Fußnägel etwa 9 bis 12 Monate,1 Grundsätzlich gilt: Je früher mit der Behandlung von Nagelpilz begonnen wird, desto höher sind die Heilungschancen.

Woher weiß ich ob ich Fußpilz habe?

Auf einen Blick: –

Symptome : Beim Fußpilz ist die Haut gerötet oder weißlich verfärbt, wirkt aufgequollen oder verdickt. Die Haut kann stark jucken, spannen und schmerzhaft eingerissen sein. Betroffen sind meist Zehenzwischenräume und Fußsohlen, seltener der Fußrand. Ursachen & Risikofaktoren : Fußpilz entsteht, wenn Pilzsporen durch kleine Verletzungen in die Haut gelangen und eine Infektion verursachen. Pilzsporen verbreiten sich an feucht-warmen Orten wie Schwimmbädern und Saunen. Verlauf : Ohne Behandlung kann sich die Infektion über den ganzen Fuß ausbreiten und die Nägel befallen. Selten entwickelt sich zusätzlich eine bakterielle Infektion der Haut. Diagnostik : Meist reicht ein Blick aus, um Fußpilz zu diagnostizieren. Manchmal muss eine Hautschuppe unter dem Mikroskop untersucht werden oder es braucht eine Pilzkultur aus dem Labor. Therapie : Hautpilz lässt sich mit Antipilzmitteln, sogenannten Antimykotika behandeln. In der Regel genügt die lokale Behandlung, beispielsweise mit Cremes. Nur in Ausnahmefällen ist eine Behandlung mit Tabletten erforderlich.

Wird man Nagelpilz wieder los?

Nagelpilz behandeln: So werden Sie ihn wieder los

Nagelpilz Lesezeit: 3 Minuten Dicke und verfärbte Nägel sind typische Anzeichen für einen Nagelpilz. Doch was gegen den Pilz tun? Einen Nagelpilz zu behandeln braucht in erster Linie Geduld. Bild: iStock Dicke und verfärbte Nägel sind typische Anzeichen für einen Nagelpilz. Doch was gegen den Pilz tun?, aktualisiert am 22. April 2022 – 11:11 Uhr durch ist die häufigste Erkrankung der Nägel und kann sowohl an den Zehen- als auch an den Fingernägeln auftreten. Eine Verfärbung der Nägel sowie eine Verdickung sind typische Symptome. Zehennägel, insbesondere der grossen Zehen, sind häufiger betroffen als Fingernägel. Der Pilz breitet sich normalerweise vom freien Nagelrand aus und gelangt in die Nagelhornschicht.

  1. Zu beachten ist, dass nur etwa die Hälfte aller Nagelverfärbungen durch einen Pilz ausgelöst wird.
  2. Typische Kennzeichen einer Pilzinfektion sind weissliche, gräuliche oder gelbliche Verfärbungen sowie eine vermehrte Brüchigkeit der Nagelplatte – Schmerzen werden dadurch keine verursacht.
  3. Manchmal tritt gleichzeitig zur Nagel- auch eine auf, die bei falscher Behandlung eine erneute Infektionsgefahr darstellt.

Risikofaktoren, die Nagelpilz begünstigen Bestimmte Faktoren begünstigen eine Ansteckung mit einem Nagelpilz: Die Krankheitserreger lieben zudem feucht-warme Umgebungen und finden sich daher typischerweise in öffentlichen Duschen und Bädern. Sie nisten sich in die Hautfalten der Füsse ein oder auf vorgeschädigten respektive durch das «Schuhklima» aufgeweichten Nägeln.

  1. Inder sind nur selten von Nagelpilz betroffen, bei den über 40-Jährigen nimmt das Risiko einer Ansteckung zu.
  2. So sind 20 bis 30 Prozent davon betroffen.
  3. Einen Nagelpilz muss man immer behandeln Hat man einen Nagelpilz eingefangen, ist vor allem Geduld gefragt.
  4. Denn der Nagel ist erst wieder gesund, wenn er komplett nachgewachsen ist.

Da Fussnägel nur etwa 1 mm pro Monat wachsen, kann eine Behandlung bis zu 12 Monate dauern. Man sollte die Behandlung darum nicht vorzeitig abbrechen. Denn bleiben Pilzsporen übrig, kann das zu einer erneuten Infektion führen. Wichtig zu wissen: Ein Nagelpilz geht nicht von alleine wieder weg, selbst wenn die äusserlich sichtbaren Symptome vielleicht wieder weg sind.

  • «Wissen, was dem Körper guttut.»
  • Chantal Hebeisen, Redaktorin

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Warum plötzlich Nagelpilz?

Manchmal geht die Infektion auf die umliegende Haut und das Nagelbett über und verursacht dort schmerzhafte Entzündungen. In manchen Fällen ist plötzlich auftretender Nagelpilz ein Indiz für eine schwerwiegende Erkrankung oder ein Hinweis auf Mangelernährung, Durchblutungsstörungen oder Diabetes mellitus.

Kann man Nagelpilz selbst behandeln?

Zitrone gegen Nagelpilz – Als altbewährtes Nagelpilz-Hausmittel gilt die Zitrone: Tränken Sie ein Wattestäbchen in frischen Zitronensaft und benetzen Sie morgens und abends den betroffenen Nagel damit. Das Ganze wiederholen Sie täglich über mehrere Wochen – auch noch einige Tage nach Abklingen der Symptome.

Was bewirkt Essig bei Nagelpilz?

Hausmittel gegen Nagelpilz und wie Sie sie einsetzen –

Natron gegen Nagelpilz Natron hat die Eigenschaft, den Fuß trocken zu halten und entzieht dem Pilz so die feuchte Lebensgrundlage. Es kann in Pulverform auf die Nägel und in die Zehenzwischenräume gestreut werden oder Sie machen eine Paste daraus, indem Sie das Pulver mit etwas Wasser mischen. Am besten wird Natron mehrmals täglich angewendet. Wichtig dabei ist: Es muss reines Natron sein, nicht Backpulver, das noch andere Bestandteile enthält. Fußbad bei Nagelpilz Ein Fußbad mit Natriumchlorid, also reinem Kochsalz, hilft dabei, Juckreiz einzudämmen, Entzündungen zu hemmen und Keime zu reduzieren. Dazu geben Sie 5 Esslöffel in 1 Liter warmes Wasser, dann baden Sie Ihre Füße 10 bis 20 Minuten darin. Hinterher lassen Sie die Füße gut an der Luft trocknen, damit das Salz auf der Haut zurückbleibt und seine Wirkung entfalten kann. Alternativ kann Natron einem Fußbad beigemischt werden, so entsteht eine basische Mischung, die gegen den Nagelpilz wirkt und dafür sorgt, dass sich die Mikroben nicht mehr so wohl fühlen. Essig gegen Nagelpilz Essig hilft durch seine antimikrobielle Wirkung und kann mit einem Wattebausch einfach auf die betroffenen Stellen getupft werden. Oft wird Apfelessig bei Nagelpilz empfohlen, denn dessen Säuregehalt liegt bei etwa 5 Prozent. Ein Essig mit höherem Säuregehalt bis zu 25 Prozent ist zwar akzeptabel, aber Essigessenz beispielsweise liegt genau an dieser Grenze und kann mit seinem höheren Säuregehalt zu Hautreizungen führen. Achten Sie deshalb darauf, was auf Ihrem Produkt angegeben ist und verdünnen Sie es gegebenenfalls mit Wasser, um die Haut zu schonen. Und wenn Sie gerade keinen Essig zur Hand haben, ist Zitronensaft eine gute Alternative. Teebaumöl bei Nagelpilz Teebaumöl und andere ätherische Öle von Olive, Lavendel, Oregano oder Salbei wirken ebenfalls keimreduzierend. Sie können einige Tropfen ins Fußbad geben oder das Öl auftupfen. Beim Auftragen auf die Haut, kann es zu Reizungen kommen. Deshalb raten wir, das jeweilige Öl vorsichtig zu testen und nicht unverdünnt anzuwenden. Gerbstoffe bei Nagelpilz Sie helfen unserer Haut dabei, sich zusammenzuziehen. So schließen sich wunde, offene Hautstellen und nehmen weniger Keime auf. Gerbstoffe sind zum Beispiel in einem Sud aus schwarzem Tee oder Eichenrinde enthalten, der aufgetragen werden kann. Knoblauch gegen Nagelpilz In Knoblauch und in Zwiebeln ist das sogenannte Allicin enthalten, das antimikrobiell wirkt. Wer sich die Füße täglich mit einer halben Zehe einreibt, kann von der Wirkung profitieren. Allicin ist außerdem ein natürliches Antibiotikum. Nagelpilz mit Wasserstoffperoxid behandeln Wasserstoffperoxid wirkt antibakteriell und desinfizierend. Es kann ebenfalls einfach mit Watte auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. Naturheilmittel bei Nagelpilz Neben den genannten natürlichen Hausmitteln gibt es in der sogenannten Phytotherapie den Ansatz, Nagelpilz mit Heilkräutern zu behandeln. Dazu gehören Salbeiblätter, Ringelblumenblüten, Gelbwurz- beziehungsweise Kurkumawurzel, Rosmarinblätter und Zimt. Die Heilkräuter werden als Tee getrunken und auch äußerlich angewendet, im Fußbad oder durch direktes Auftragen. Übrigens: Auch der Saft von Aloe Vera wird hier empfohlen.

Zwei häufig empfohlene Hausmittel sind Eigenurin und Zahnpasta. Was den Einsatz des morgendlichen Eigenurins gegen Nagelpilz betrifft, so hat er zahlreiche Menschen überzeugt und ebenso viele abgeschreckt. Wissenschaftlich nachgewiesen ist die positive Wirkung jedenfalls nicht und die Anwendung hat Risiken – das ist auch der Grund, weshalb Hautärzte grundsätzlich davon abraten.

Kann Nagelpilz geheilt werden?

Nagelpilz erfolgreich behandeln Nagelpilz ist eine Infektionskrankheit, die nicht einfach zu behandeln, aber heilbar ist. Die Infektion macht sich durch weißlich-gelblich bis bräunlich verfärbte Nägel bemerkbar. Die Nägel können brüchig werden, sich verdicken und ihre Form verändern, mitunter schmerzen sie auch.

  1. Bis der Erreger vollständig beseitigt ist, dauert es mehrere Monate.
  2. Geduld und Ausdauer sind deshalb gefragt.
  3. Manchmal kann auch eine Kombination aus örtlicher und innerer Therapie erforderlich sein.
  4. Wird Nagelpilz zu spät erkannt und behandelt, breitet er sich weiter aus und kann auch die Haut am Körper infizieren.
See also:  Warum Frieren Huskys Nicht?

Deshalb sollten Sie so früh wie möglich gezielt dagegen vorgehen. Geschätzte 10 Millionen Deutsche leiden unter dem ansteckenden Nagelpilz. Auslöser ist meist ein Fadenpilz, seltener sind es Hefe- oder Schimmelpilze. Der Pilz dringt durch kleinste Hautrisse meist am Nagelbett in den Nagel ein und verbreitet sich dort.

Zehennägel sind deutlich häufiger betroffen als Fingernägel. Sporen, über die sich Nagelpilz verbreitet, lauern vor allem dort, wo Menschen barfuß laufen – im Schwimmbad, auf dem Hotelteppich oder in der Umkleidekabine des Sportstudios. Auch zu Hause kann man mit Pilzsporen in Berührung kommen, wenn ein Familienmitglied infiziert ist.

Vor allem ältere Menschen, bei denen sich die Nägel nur langsam erneuern, haben ein erhöhtes Ansteckungsrisiko. Die Hälfte aller über 65-Jährigen hat befallene Fußnägel. Noch häufiger sind Menschen mit betroffen. Aufgrund der schlechteren Durchblutung erkennen sie Verletzungen viel zu spät.

  • Bei ihnen kann Nagelpilz zudem ernsthafte Folgen haben: Ist die Haut erst einmal durch den Pilz geschädigt, können auch Bakterien leichter eindringen und schwere Infektionen verursachen.
  • Auch jüngere, sportliche Menschen können vom Nagelpilz betroffen sein: Bei ihnen führen schlecht belüftete Sneakers aus synthetischen Materialien zu verschwitzten Füßen, an denen sich Pilze wohlfühlen.

Zu eng anliegende Sportschuhe und der teils enorme Druck auf die Zehennägel beim Sport führen dann dazu, dass der Pilz leichter in den Nagel eindringt. Auch ein schlecht oder unbehandelter Hautpilz kann auf die Nägel übergreifen, weil der Erreger fast immer derselbe ist.

  1. Der Pilz ernährt sich vom Hornmaterial des Nagels und verursacht so meist sichtbare Schäden.
  2. Anfänglich sind es weißliche, gelbe oder graubraune Flecken im Nagel.
  3. Später verdickt sich die Nagelplatte, wird brüchig und kann sich teilweise oder ganz ablösen.
  4. Spätestens dann sind auch Schmerzen möglich.
  5. Nagelpilz muss immer behandelt werden, denn von allein heilt er nicht aus.

Je nach Schwere der Infektion gibt es unterschiedliche Therapien. Ist weniger als die Hälfte des Nagels befallen, reicht meist die konsequente Anwendung von pilzabtötenden lokalen Nagellacken und Cremes aus, zum Beispiel mit den Wirkstoffen Bifonazol, Amorolfin oder Ciclopyrox.

  • Diese sind rezeptfrei in Ihrer Apotheke erhältlich.
  • Ist der Nagel stärker befallen oder sind mehrere Nägel betroffen, ist die Einnahme von antimykotischen Medikamenten wie Terbinafin oder Itraconazol in der Regel notwendig.
  • Diese sind verschreibungspflichtig und müssen vom Arzt verordnet werden.
  • Teilweise wird die örtliche Behandlung am Zehennagel mit einer Tablettentherapie kombiniert.

Allerdings ist immer Geduld gefragt. Denn alle Therapien sollten so lange fortgesetzt werden, bis die Nägel gesund nachgewachsen sind – und das dauert mindestens 6 Monate, kann sich aber auch ein Jahr und länger hinziehen. Damit die Wirkstoffe in Lacken und Cremes auch die Sporen des Nagelpilzes erreichen, müssen verdickte Nägel teilweise entfernt werden.

  1. Das geschieht entweder durch regelmäßiges Abfeilen oder mithilfe einer konzentrierten Harnstoffsalbe, die den abgestorbenen Teil des Nagels schmerzlos auf- und damit auch ablöst.
  2. Die so freigelegte Nagelfläche sollte im Anschluss vier Wochen lang mit einer pilzabtötenden Salbe behandelt werden.
  3. Eine weitere Behandlungsmöglichkeit kommt ohne Ablösen des Nagels aus.

Dabei wird der Lack auf den angefeilten Nagel täglich oder einmal pro Woche über mindestens 6 Monate aufgetragen. Geeignet ist zum Beispiel ein wasserlöslicher Lack mit Ciclopirox, der die Pilzsporen abtötet. Amorolfin bildet ein wasserfestes Wirkstoffdepot im Nagel, hemmt so das Wachstum der Pilze und muss nur einmal pro Woche aufgetragen werden.

Auch hier gilt: Je länger die Therapie andauert, desto wahrscheinlicher ist es, dass alle Pilzsporen abgetötet sind und es zu keinem Rückfall kommt. Übrigens: Es gibt auch pilztötende Lacke, die mit einem kosmetischen, farbigen Nagellack überlackiert werden können. So ist der unschöne Nagelpilz nicht mehr zu sehen.

Fragen Sie uns – wir beraten Sie gern! Mit diesen Tipps lassen sich der Kontakt mit Pilzsporen und eine Infektion vermeiden: Damit man sich nicht immer wieder in den eigenen Schuhen infiziert, ist es sinnvoll diese mit einem sporenabtötenden Spray aus der Apotheke zu desinfizieren.

  1. Das gilt auch für andere infizierte Gegenstände wie Handtücher.
  2. Waschen Sie diese bei 60 Grad und ergänzen Sie das Waschmittel zusätzlich mit einem pilzabtötenden Hygiene-Wäschespüler.
  3. Desinfizieren Sie zudem Ihre Nagelscheren.
  4. Wir beraten Sie gern dazu.
  5. Sie haben einen Nagelpilz erfolgreich behandelt und möchten vermeiden, dass er wiederkommt? Dann sind ein Nagelöl und eine Nagelbettcreme zu empfehlen.

Sie hemmen die Pilzvermehrung und werden täglich auf die Nägel und die umgebende Haut gepinselt. A Dragees 50 mg überzogene Tabletten 1) Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen.

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: Nagelpilz erfolgreich behandeln

Welche Vitamine fehlen bei Nagelpilz?

Anwendungsgebiete: Zur Therapie nachgewiesener Mangelzustände der Vitamine B1, B6 und B12.

Welche Arten der Nagelveränderungen gibt es?

Nagelveränderungen im Überblick

Nagelveränderung Beschreibung Bedenklich?
Wölkchen kleine, weiße Verfärbungen unbedenklich
Längsrillen vertikale Rillen bei starker Ausprägung Arztbesuch ratsam
Querrillen horizontale Rillen unbedenklich
Uhrglasnägel stark gewölbte, rundlich geformte Nägel Arztbesuch notwendig

Was ist der Unterschied zwischen Fußpilz und Nagelpilz?

Nagelpilz: erste Symptome erkennen – Nagelpilz ist eine Erkrankung, die meist erst sehr spät erkannt wird. Während Fußpilz sich deutlich durch Juckreiz, Rötungen, schuppende Haut, nässende Stellen oder die Bildung von Bläschen bemerkbar macht, sind die Nagelpilz-Symptome lange nur schwer zu erkennen, denn ein Nagelpilz verursacht lange keinerlei Beschwerden.

Die typischen Angriffsflächen für die Pilzerreger liegen an den Nagelrändern im Nagelfalz oder an der vorderen Schnittkante, dort können sich die Pilze leicht in den Nagel einnisten. Dementsprechend zeigen sich die ersten Nagelpilz-Symptome in diesen Bereichen. Der Nagelrand zeigt leichte weißliche oder gelbliche Verfärbungen.

Im Verlauf der Infektion breitet sich der Pilz zur Nagelmitte und in Richtung der Nagelwurzel aus. Es zeigen sich Flecken in der Nagelplatte, die weiß, gelblich oder braun-grau sein können. Je länger die Infektion besteht, desto weiter breitet der Pilz sich in der Nagelplatte und dem Nagelbett aus, am Ende befällt er auch die Nagelwurzel.

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